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Kratom – eine erstaunliche Pflanze

Nützliche Informationen über Kratom

Hierzulande ist die aus Südostasien stammende Pflanze wenig bekannt. Der Kratombaum entstammt derselben Familie wie die Kaffeepflanze und wird auch Biak, Krton, Mambog oder Mitragyne genannt. Der wissenschaftliche Name des Kratombaum lautet Mitragyna Speciosa, Kratom selbst werden eigentlich die zerkleinerten oder pulverisierten Blätter des Baumes genannt. Aufgrund verschiedener psychoaktiven, heilenden und sogar stimmungsaufhellenden Eigenschaften erfreut sich Kratom immer grösserer Bekannt- und Beliebtheit.

Herkunft und Besonderheit

Der Kratombaum stammt ursprünglich aus Malesien, ist aber mittlerweile in ganz Südostasien beheimatet. Besonders in morastigen Gebieten und Tieflandwäldern gedeiht der Baum gut. Er kann bis zu einer Höhe von 25 Metern heranwachsen.

Die elliptischen Blätter des Kratombaum enthalten Alkaloide, welche für die psychoaktive Wirkung verantwortlich sind. Je nach der Farbe der Blattadern kann bestimmt werden, ob die Wirkung aktivierender oder sedierender Natur ist. Haben die Blätter weisse Adern, bedeutet dies, dass sie eine eher aktivierende Wirkung haben, rote Adern weisen auf eine sedierende Wirkung hin und bei grünen Adern verhält es sich ausgewogen.

Kratom als Rauschmittel

Wie bereits erwähnt hat Kratom eine psychoaktive Wirkung. Niedrig dosiert wirkt das Kratom leicht euphorisierend und eher stimulierend. Die Körpertemperatur erhöht sich gefühlt und negative körperliche Eindrücke werden ausgeblendet. Es stellt sich ein angenehm warmes, gemütliches Gefühl ein.

Auch geistig wirkt sich Kratom aus. Es kann sich eine tiefe Zufriedenheit, Sorglosigkeit und Geborgenheit ausbilden. Der Tatendrang wird gesteigert, Aufgaben gehen leichter von der Hand und Musik wird intensiver wahrgenommen. Konzentration ist trotz Konsum möglich, die Wirkung tritt sodann je nach Situation in den Hintergrund.

Nach vier bis sechs Stunden lässt die Wirkung wieder nach.

Wird es höher dosiert, ist die Wirkung weniger aktivierend, eher sedierend und entspannend. Schmerzen können so gestillt werden, da die Opioid ähnliche Wirkung stark in den Vordergrund tritt. Auch Träume im halbwachen Zustand können auftreten – hier bleibt dem Konsumenten überlassen, ob er dies als angenehm empfindet.

Da eine zu hohe Dosis zu Unwohlsein führen und wie bei Alkohol einen “Kater” hervorrufen kann, sollte besser vorsichtiger dosiert werden. Wurde zu viel Kratom eingenommen, kann durch viel essen, trinken und Ruhe eine Linderung des Unwohlseins oder eventueller Übelkeit erzielt werden.

Kratom und das Betäubungsmittelgesetz

Es wird gerne vermutet, dass Kratom ein Rauschmittel und somit illegal ist. Doch dem ist nicht so. Kratom ist nicht im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt und somit keine illegale Substanz und kann nicht gemäss des StGB bestraft werden.

Händler weisen darauf hin, dass es nicht für Konsum durch Menschen vorgesehen ist. Dies ist eine Vorsichtsmassnahme, damit sie sich vor Auslegungen des StGB absichern. Achten Sie lediglich darauf, Kratom nur innerhalb der Schweiz zu bestellen, damit Sie nicht unbedingt mit dem Zoll in Berührung kommen.

International ist Kratom fast überall unkontrolliert. Lediglich in Länder wie Australien, Dänemark, Lettland, Litauen, Malaysia, Thailand, Myanmar, Polen, Rumänien und Schweden ist Kratom kontrolliert, bzw. verboten.

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Kratom ist äusserlich eher unscheinbar.

Kratom als Medizin

Wenn man von der geringen (psychischen) Suchtgefahr bei Kratom absieht, kann Kratom durchaus für den Einsatz als Medizin in Betracht gezogen werden. Vergleichbar mit der Wirkung von Codein, hat auch Kratom eine schmerzlindernde Wirkung.

Wenn Sie Kratom als Schmerzmittel einsetzen möchten, achten Sie darauf, zuerst mit kleinen Dosierungen zu beginnen, um ein Gefühl für die passende Dosis zu bekommen. Bei täglichem Konsum sollte man sich einer möglichen Gewohnheitssuchtgefahr wie bei Kaffee oder Energydrinks bewusst sein.

Aufnahme von Kratom

Kratom wird oral aufgenommen, dies kann auf verschiedene Arten erfolgen. Da der Geschmack von Kratom von den meisten Menschen als unangenehm und bitter empfunden wird, ziehen viele die Aufnahme zusammen mit den Geschmack überdeckenden Speisen oder in Kapseln vor.

Zunächst sollte auf jeden Fall mit einer niedrigen Dosis begonnen werden, welche dann später langsam gesteigert werden kann. Sie können Kratom beispielsweise in eine Tasse mit Milch und Kakaopulver einrühren oder mit Joghurt vermischen. Da Kratompulver aus gemahlenen Blättern besteht, wird es sich nicht auflösen.

Auch als Tee kann Kratom getrunken werden. Bereiten Sie eine Tasse Pfefferminztee zu, geben Sie Ihre abgewogene Dosis Kratom dazu und rühren Sie gut um, lassen Sie das Kratom ziehen, bis der Tee auf Trinktemperatur abgekühlt ist. Sie können den Geschmack nach Belieben mit Zucker, Honig oder Zitronensaft aufbessern. Um den kompletten Wirkungsgrad zu erreichen, sollte das für den Tee verwendete Pulver mitgetrunken werden.

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Kratom kann in der Schweiz legal gekauft werden.

Risiken und Nebenwirkungen von Kratom

Bei Kratom bestehen die Gefahren der Überdosierung und somit einer entstehenden Sucht. Es sollte immer nur in vernünftiger Dosierung konsumiert werden.

Die Effekte einer Überdosierung sind vorrangig Übelkeit und allgemeines Unwohlsein. Sollte dies der Fall sein, ist es empfehlenswert viel zu trinken, etwas zu essen und sich hinzulegen. Durch Ablenkung gehen die negativen Wirkungen gefühlt schneller vorüber.

Bei Langzeitkonsum mit überhöhter Dosierung, kann sich wie bei Tabak, Alkohol oder aber auch Süssigkeiten eine Toleranz ausbilden, was wiederrum die Möglichkeit einer Sucht begünstigt. Kratomsucht ist nicht mit der einer Opium oder Kokainsucht zu vergleichen. Entzugserscheinungen wären in der Regel psychischer Natur und in Fällen von krasser Langzeitüberdosierung wären grippeähnliche Symptome, Schlaflosigkeit oder ähnliche Entzugserscheinungen möglich, welche jedoch allesamt nach 1-2 Wochen vollständig verschwinden.

Fazit

Bewusst eingesetzt kann aus Kratom vielerlei Nutzen gezogen werden – ob als Mittel für ein positives Körpergefühl, als Medizin oder als bewusstseinserweiternde Stimulanz. Beachten Sie den vernünftigen Umgang und nehmen nur wohldosierte Mengen zu sich, können Sie die Effekte geniessen. Bestellen Sie Kratom nur aus seriösen Quellen und bereiten Sie die Aufnahme sorgfältig vor, wiegen Sie das Kratom ab. So sollte Ihrer Erfahrung mit Kratom eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

 

Bezugsquelle: www.kratomkaufen.ch

 


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